Montag, 18. März 2013

Ungeziefer


Kaum dem Amöbenstadium als Mehrzeller entwachsen und schon in angeberisches Silber gekleidet.
Ursprünglich ist das Ungeziefer gedacht gewesen für eine Arbeit über menschliche Befindlichkeiten (kriechendes Viechzeug stellvertretend für die Menschheit). Jetzt krabbeln sie erst mal so.
Nicht jede künstlerische Arbeit beginnt mit einem überwältigenden Kuss der Muse. Um die Meisten muss man kämpfen und ringen. Also werden wir sehen wo dieses Ungeziefer mich thematisch hinführt.






Ach ja, und wer dachte sie wären klein: Sie sind groß genug um mich zu umzingeln

Montag, 4. März 2013

Kernobst und Verblühtes




Pünktlich zum Ende des Winters habe ich meine Stickereiserie für lange Winterabende über vertrocknete Blüten- und Samenstände abgeschlossen. Das Kernobst liegt daneben und mein neues Thema "Botanik" ist ins Leben gerufen!




Freitag, 22. Februar 2013

7. Five o´Clock Tea

Man beachte das Ungeziefer über meinem Kopf (Dame in gestreift).
Das war der siebte Fünf-Uhr-Tee in meinem Haus am See. Im Alltag Atelier genannt. Es waren einige England-Kenner dabei die mich darin bestätigt haben, dass ein Five o´Clock Tea mehr ist als nur Tee, Scones, Clotted Cream und Jam.
Sondern auch zelebriertes Ambiente und Lebenskultur. Womit wir bei meinem Thema sind. Darum macht es für mich Sinn, Bildende Kunst in einem stilvollen und gemütlichen Rahmen zu präsentieren. Nah am Erzeuger und als Ergänzung zu musealen Auftritten.
Für diejenigen die es nicht so genau wissen, was ich da mache und warum: 11 Gäste werden in mein Atelier um 5 zum Tee geladen. Zum Einsatz kommt das 12-teilige Meißner-Porzellan meiner Oma und meine neuesten Kunsterzeugnisse.
So habe ich mein Testpublikum vor Ort, und die neugierige und wohlwollende Stimmung der Besucher beeinflusst die Atmosphäre in meinem Arbeitsumfeld für lange Zeit.
Der nächste 5 o´Clock Tea ist am 13. April. Interessierte können sich bei mir bewerben.

Es gab Scones, Shortbread, Schokomuffins und Gurkensandwiches!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Was wird denn das?

Oft weiß man nicht was man tut.
Ich häkle große Insekten oder Amöben und pinsle sie mit silberner Farbe an.
Ich habe eine vage Vorstellung von was Ekligem das sich äußerlich schmuck präsentiert und innerlich kaum über das Stadium eines Einzellers hinausgekommen ist.
Auf jeden Fall sind jetzt 7 Wesen fertig.
Vielleicht ist es ja auch Ungeziefer, das Gehäkeltes annagt?
Wohin mich das Ganze führt werden wir sehen.


Mittwoch, 30. Januar 2013

Mittwoch, 16. Januar 2013

Nacktkörperanzüge










Beim Aufräumen bin ich auf ein Foto einer meiner ersten Häkelarbeiten gestoßen.
Es fällt in den Themenzyklus rund um die Geschlechterdefinition und Reproduktion.
Es sind die Nacktkörperanzüge von 1996.
Sie wurden mittlerweile vom württembergischen Landesmuseum erworben und hängen im Modemuseum im Schloß Ludwigsburg, wo sie das Thema rund um Kleidung und Geschlechtlichkeit eröffnen.
Komischerweise stoße ich immer wieder auf dieses Foto im Netz und in der Presse, wenn es um Genderdebatten geht. Ohne mein Wissen und ohne meine Verwertungsrechte. So viel zum Thema Respekt vor den Urhebern.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Ein Teil vom Fluß

2013 - Das Häkeln geht weiter

Jetzt habe ich zum großen Fluß des "Wassers" kleine "Wasseranteile" hergestellt.
Sie können käuflich erworben werden und jeder kann so seine Wasserressourcen auch für die Zukunft sichern.


Wasseranteile, je 21 x 30 cm
Das Altartuch "Wasser" in groß, ca. 1,5 x 6 m