Samstag, 21. März 2026

Berührbar/Unberührbar

Ankündigung!

vom 12. April bis zum 7. Juni 2026 wird im Institut für Aktuelle Kunst im Saarland meine nächste Einzelausstellung stattfinden:


"Ich häkle weiche Skulpturen. 

Obwohl sie für die optische Wahrnehmung konzipiert sind, werden sie immer angefasst. 

Die Haptik und Vertrautheit des Textilen scheint immer mit der sinnlichen Überprüfung des Tastsinns einherzugehen. Deswegen gibt es in dieser Ausstellung zum ersten Mal ausgewiesene „Fummelzonen“. 


Es geht mir um den Kontrast zwischen unberührbarer Kunst, die rein visuell wahrgenommen wird und um Objekte, die ertastet werden können.


Ich beschäftige mich mit alltäglichen Gegenständen und Herausforderungen und setze sie in einen neuen Kontext. Meine Kleinplastiken inszeniere ich zu Stillleben und sie bilden ihren eigen Kosmos und Referenzraum. 

Die Soft Sculptures treten in Kommunikation zueinander und beginnen ein Eigenleben."


Es wird vier Bereiche in dieser Ausstellung geben:


Stillleben (Bitte nicht berühren!)

Erlebnisbereich (Fummeln!)

Springende Wand (Schauen!)

Grafikkabinett (Beobachten!)



Die Fummelzonen sind mit der kleinen Neon-Hand markiert!



Dienstag, 3. März 2026

Tag der Druckkunst

Am 15. März findet wieder der Tag der Druckkunst statt.

Super Sticky! Schaudrucken auf Haftklebezetteln mit Katharina Krenkel & OW Himmel

Wir belagern von 15 bis 18 Uhr einen Tisch im Café Kunstherz im Saarlandmuseum und veranstalten einen gemütlichen Hochdruckevent.

Motivwünsche können entgegen genommen werden.

Zum Trocknen der Drucke kleben wir  Fenster und Wände zu.

Diese können dann direkt mitgenommen werden.


Es arbeiten 4 Druckteams parallel:

in Bremen, Delmenhorst, Hann. Münden und Saarbrücken.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Kitty´s Fuzzy World geht in das siebte Jahr!

Mit mehr als 300 Figuren und unzähligen Nebencharakteren, arbeite ich jetzt schon seit sechs Jahren an der Fuzzy World. Mein Tagebuch, mein Welttheater, mein Langzeitprojekt: jede Woche häkle ich eine kleine Fingerfigur nach einer Person, die ich in dieser Zeit auch im realen Leben getroffen habe.





Samstag, 14. Februar 2026

Der Muskauer Park als mein Wohnzimmer

Ganz ihn Sinne von Fürst Pückler, dem visionären Landschaftsgestalter, habe ich dem UNESCO Weltkulturerbe Muskauer Park/ Park Muzakowski und dem "Neuen Schloss" ein paar Elemente hinzugefügt:


In Bad Muskau ist in der Auseinandersetzung mit seiner Naturmalerei nun meine weibliche Komponente von Ornament und Fleiß dazugekommen. Und ganz in seinem Sinne habe ich mein Wohnzimmer erweitert. 

"Der Garten ist eine ausgedehnte Wohnung. Alles biete hier Schmuck, sorgfältigste Haltung, und so viel Pracht dar als die Mittel erlauben. So wie man auch die Salons im Innern des Hauses, jeden anders ausschmückt, setze man die Reihe der Gemächer unter freiem Himmel fort." (Fürst Pückler, 1834)





Im Inneren des Schlosses materialisiert sich die Sorge um ausreichend Wasser und Schädlingsbefall.






Der Schlosseingang war geprägt vom Ananasmuster. Die Ananas ist die von Herrn Pückler gefeierte und in seinen Gewächshäusern (bis heute) angepflanzte Königin der Früchte.







Dienstag, 27. Januar 2026

Wasser und Spitze für Herrn Pückler!

Vom 6. bis 8. Februar 2026 findet in Bad Muskau, im Weltkulturerbe Muskauer Park wieder die Winterbühne Bad Muskau statt.

Es ist eine dreitägige Veranstaltung mit Konzerten, Theater und Ausstellung. Meine Bordüren, Spitzendecken und Wassertropfen ergänzen die Ästhetik von Schloss und Park von Fürst Pückler.

So wird zum Beispiel die Ananas in seinen Gewächshäusern bis heute angepflanzt und geerntet. Ich habe nun für den Schlosseingang einen Vorhang im Ananasmuster gehäkelt.




Mittwoch, 21. Januar 2026

Lodz

Die Gruppenausstellung im "Muzeum Fabryki" in Lodz findet in einem Teil der gigantisch großen, ehemaligen Textilfabrik (eigentlich ein ganzer Stadtteil...) von Herrn Poznański (Ende 19. Jahrhundert) statt. Dieses Museum bildet die wechselhafte Geschichte dieses Geländes ab und wurde am Vernissagetag 19 Jahre alt.

Die Ausstellung "Co nas laczy" ist weitergewandert vom "Museum Tuch+Technik" in Neumünster. Sie ist entstanden aus verschiedenen Workshops verschiedener Textilkünstler*innen mit verschiedenen textilen Techniken.

Bei der Vernissage waren viele ehemalige Arbeiterinnen der Fabrik, die endgültig 1992 geschlossen wurde anwesend. 
Ich bin begeistert von Lodz!




Dienstag, 13. Januar 2026

Katharina in Lodz

Die Ausstellung "Was uns verbindet" die letztes Jahr im Museum Tuch + Technik in Neumünster gezeigt wurde, wandert nach Polen. Im Muzeum Fabryki werden vom 27. Januar bis zum 22. Februar 2026 textile Objekte der teilnehmenden Künstler*innen sowie die Ergebnisse der einzelnen Workshops die wir gegeben haben gezeigt. 
In meinem Workshop wurden kleine Skulpturen gehäkelt, wieder aufgezogen, anders wieder neu gehäkelt, aufgezogen, usw. Drei Tage lang. Aber dazwischen haben wir sie uns genau angeschaut und viel gelernt über weiche Dreidimensionalität und Zeit.
Die Mama

Eine Ballerbse